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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Der deutsche Aktienindex DAX erreichte im Laufe der Woche Rekordhöhen, durchbrach die 25.000-Punkte-Marke und legte wöchentlich um etwa 3 % zu. Der Aufschwung ist auf die Erleichterung über den Ausbleiben eines militärischen Konflikts in Venezuela, die Aussicht auf niedrigere Ölpreise und das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur zurückzuführen. Trotz der starken Performance mahnen Analysten jedoch zur Vorsicht, da gemischte wirtschaftliche Signale und geopolitische Risiken im Nahen Osten die Ölpreise beeinflussen.
Die deutschen Gasspeicher haben aufgrund des kalten Wetters im Januar einen historischen Tiefstand erreicht, der mit der Krise von 2022 vergleichbar ist. Die Speicher sind zu etwa 50 % ausgelastet. Zwar bieten LNG-Terminals eine gewisse Flexibilität und die Behörden versichern eine ausreichende Versorgung, doch äußern Branchenführer Bedenken hinsichtlich der Speicheranreize und fordern eine nationale strategische Gasreserve ähnlich dem österreichischen System. Die Situation verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen im Bereich der Energiesicherheit trotz verbesserter Importinfrastruktur.
Die deutsche Automobilindustrie verzeichnet ein starkes Produktionswachstum mit einem Anstieg von 7,8 % im November 2025, angetrieben durch die Nachfrage nach Elektromobilität. Deutsche Hersteller wie VW, BMW und Mercedes führen die Zulassungen von Elektrofahrzeugen an, während die Verkäufe von Tesla deutlich zurückgingen. Ökonomen äußern sich optimistisch für das Wirtschaftswachstum 2026, da sich Automobilaktien stark entwickeln und der DAX neue Höchststände erreicht. Der Trend zu Elektrofahrzeugen beschleunigt sich in Deutschland weiter.
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur wurde nach 25 Jahren Verhandlungen verabschiedet und stößt auf gemischte Reaktionen. Während die deutsche Wirtschaft und Regierung es als geopolitischen Erfolg betrachten, der Milliarden an Zöllen einsparen und Exporte sichern wird, lehnen Landwirte es aufgrund der Befürchtung unfairer Konkurrenz durch Länder mit niedrigeren Umweltstandards entschieden ab. Das Abkommen schafft eine der weltweit größten Freihandelszonen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay), mit vorgeschlagenen Schutzklauseln, die jedoch von Vertretern der Landwirtschaft als unzureichend kritisiert werden.
Die Artikelvorschau befasst sich mit dem für Freitag geplanten Arbeitsmarktbericht für Dezember und beleuchtet die Markterwartungen hinsichtlich der Beschäftigungsdaten, ohne jedoch aufgrund von Zugangsbeschränkungen konkrete Inhalte zu nennen.
Asiatische Länder wie Vietnam, Indien und Indonesien geben ihre jahrzehntelange Zwei-Kind-Politik auf und fördern nun größere Familien, da die Sorge um den Bevölkerungsrückgang und dessen mögliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung wächst. Der Artikel hebt hervor, wie Länder, die zuvor eine Überbevölkerung befürchteten, nun mit dem gegenteiligen Problem sinkender Geburtenraten in der gesamten Region konfrontiert sind.
Finanzminister Bessent weist darauf hin, dass weitere Zinssenkungen der Federal Reserve das entscheidende Element sind, das zur Stärkung der US-Wirtschaft fehlt, und äußert sich optimistisch über die wirtschaftlichen Aussichten, sofern die Geldpolitik weiter gelockert wird.
Das US-Handelsdefizit erreichte im Oktober 2026 den niedrigsten Stand seit 2009, was auf die von der Trump-Regierung umgesetzten Zollpolitiken zurückzuführen ist und auf eine positive Entwicklung der Handelsbilanz und der Wirtschaftsleistung hindeutet.
Im Dezember 2025 war laut Daten von Challenger, Gray & Christmas die niedrigste Entlassungsrate seit Mitte 2024 zu verzeichnen, was auf eine Verbesserung des US-Arbeitsmarktes mit einem Rückgang des Personalabbaus in mehreren Sektoren hindeutet.
Die stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank, Michelle Bowman, und mehrere Gesetzgeber schlugen vor, die Schwellenwerte für die Bankenregulierung anzupassen, indem sie an das nominale BIP gekoppelt werden, um dem Wirtschaftswachstum und der Inflation Rechnung zu tragen. Die Änderungen würden sich auf die Kategorisierung der Banken und die Aufsichtsanforderungen auswirken, wobei die Schwellenwerte für Banken der Kategorie IV von 100 Milliarden US-Dollar auf 140 bis 150 Milliarden US-Dollar angehoben werden könnten. Die Vorschläge zielen darauf ab, einen differenzierteren Regulierungsansatz zu schaffen, der Geschäftsmodelle und Risikoprofile berücksichtigt, anstatt sich ausschließlich auf die Größe der Vermögenswerte zu stützen.

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